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AGB Blanke Reisen

Allgemeine Reisebedingungen der BLANKE Reisen e.K. & Kreuzfahrtbüro, Jürgen Blanke (nachstehend kurz BR genannt)

Es ist unser Bestreben, die Reisen für unsere Kunden so angenehm, wie irgend möglich zu gestalten. Die folg. Bedingungen regeln das Vertragsverhältnis zwischen Ihnen und uns nach den gesetzlichen Vorgaben.

1. Abschluss des Pauschalreisevertrags

1a) Reiseanmeldungen können durch E-Mail, telefonisch oder schriftlich erfolgen. Der Reisevertrag soll mit den Vordrucken des Reiseveranstalters (Reiseanmeldung u. Reisebestätigung) einschließlich sämtlicher Abreden, Nebenabreden und Vorgaben des Reisenden auf Basis der Reiseausschreibung (Katalog, Internetseite, Anzeigen, Flyer, etc.) geschlossen werden. Bei Vertragsschluss erhält der Reisende per E-Mail oder Post die Rei- sebestätigung, die auch als Bestätigung des Vertrags dient und § 651d Abs. 3 Satz 2 BGB entspricht. 1b) An die Reiseanmeldung ist der Reisende 10 Tage gebunden. In- nerhalb dieser Frist wird die Reise durch den Veranstalter bestätigt. 1c) Telefonisch nimmt der Veranstalter, worauf der Reisende aus- drücklich hinzuweisen ist, lediglich verbindliche Reservierungen vor. Danach soll der Reisevertrag nach Nr. 1a) geschlossen werden. 1d) Eine von der Reiseanmeldung abweichende oder nicht rechtzeitige Reisebestätigung ist ein neuer Vertragsantrag, an den der Veranstalter 10 Tage gebunden ist u. den der Reisende innerhalb dieser Frist annehmen kann.

2. Vermittelte Leistungen - weitere erst nach Beginn der Reise erbrachte Leistungen u. Pauschalreisen anderer Veranstalter

2a) Bei ausdrücklich und eindeutig im Katalog, den Reiseunterla- gen u. in den sonstigen Erklärungen als vermittelt bezeichneten zusätzlichen Nebenleistungen (Besuch von Veranstaltungen, Transfers, zusätzliche Hotelvermittlung, Reiseleitungen etc.) und Pauschalreisen von anderen Veranstaltern ist BR nicht Veranstalter, sondern lediglich Vermittler i.S. des § 651v BGB. Als Vermittler haftet BR insofern grundsätzlich nur für die Vermittlung (einschließlich von uns zu vertretender Buchungsfehler nach § 651x BGB), nicht jedoch für die vermittelten Leistungen selbst (vgl. §§ 675, 631 BGB). Die vertragliche Haftung als Vermittler ist ausgeschlossen, soweit nicht Körperschäden, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen, Hauptpflichten aus dem Reise- vermittlervertrag betroffen sind, eine zumutbare Möglichkeit zum Abschluss einer Versicherung besteht oder eine vereinbarte Beschaffenheit fehlt. 2b) Für Leistungen, die erst nach Beginn der Erbringung einer Pauschalreiseleistung vom Reisenden z. B. am Urlaubsziel (z.B. Ausflüge, Eintritte SPA-Bereiche, zusätzl. Verpflegung, Zimmer-Up- grade usw.)ausgewählt werden, ist ebenfalls Nr. 2a) maßgeblich.

3.Pass-, Visa- und gesundheitspolizeiliche Formalitäten

3a)Der Veranstalter unterrichtet den Reisenden vor der Reisean- meldung über allgemeine Pass- u. Visumerfordernisse einschließ- lich der ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa sowie über gesundheitspolizeiliche Formalitäten des Bestimmungslandes. 3b) Nach Erfüllung der Informationspflicht gemäß Nr. 3a) hat der Reisende selbst die Voraussetzungen für die Reiseteilnahme zu schaffen und die erforderlichen Reiseunterlagen mitzuführen, sofern sich der Veranstalter nicht ausdrücklich zur Beschaffung der Visa oder Reiseunterlagen bzw. Bescheinigungen etc. verpflichtet hat. 3c) Kann die Reise infolge fehlender persönlicher Voraussetzungen nicht angetreten werden, so ist der Reisende hierfür verantwortlich, wenn dies allein auf sein schuldhaftes Verhalten zurückzuführen ist. Insofern gilt Nr.9) entsprechend.

4. Zahlungen, Tagesfahrten und unser Kundengeldabsicherer

4a)Fordern oder Annehmen von Zahlungen (An- bzw. Restzah- lung) des Reisenden ist nach Abschluss des Vertrags nur bei Beste- hen eines wirksamen Kundengeldabsicherungsvertrags und Über- mittlung des Sicherungsscheins zulässig. Kundengeldabsicherer von BR ist die Touristik-Versicherungs-Service GmbH, Borsteler Chaussee 51, 22453 Hamburg. 4b) Nach Abschluss des Reisevertrags sind 20 % des Reisepreises nach Aushändigung der Reisebestätigung und des Sicherungsschei- nes im Sinn des § 651r Abs. 4 Satz 1 BGB innerhalb von 5 Tagen per Überweisung zu bezahlen. 4c) Der Restbetrag ist 24 Tage vor Reisebeginn zu zahlen. 4d) Vertragsabschlüsse 24 Tage oder kürzer vor Reisebeginn verpflichten den Reisenden zur sofortigen Zahlung des gesamten Reisepreises. 4e) Reiseversicherungsbeträge sind immer bei Abschluss fällig. 4f) Umbuchungs-, Rücktritts- oder Bearbeitungskosten sind sofort fällig. 4g) Tagesfahrten bis 500 EUR unterliegen nicht dem Pauschalrei- serecht .Tagesfahrten sind stets bei Buchung fällig. 4h) Sofern der Reisende die fälligen Zahlungen nicht leistet, kann der Reiseveranstalter nach Mahnung und angemessener Frist vom Vertrag zurücktreten und eine Rücktrittsentschädigung/Stornoko- sten nach Nr. 9) verlangen.

5. Leistungs-und Preisänderungen

5a) Der Veranstalter behält sich Änderungen der Reiseausschreibung vor, insbesondere Änderungen der Leistungsbeschreibung sowie der Preise. Er darf eine konkrete Änderung der Prospekt- und Preisangaben erklären, wenn er den Reisenden vor Reiseanmel- dung hierüber informiert. 5b) Vertragsinhalt u. Leistungen bestimmen sich nach den vor Reisebeginn gemachten Angaben des Veranstalters nach Nr. 5a) und insbesondere den vereinbarten Vorgaben des Reisenden, soweit nicht ausdrücklich anderes vereinbart ist. 5c) Der Veranstalter hat über seine Beistandspflichten zu informieren u. diese nach § 651q BGB zu erfüllen, wenn sich der Reisende z. B. hinsichtlich der vereinbarten Rückbeförderung oder anderen Gründen in Schwierigkeiten befindet. Bei vom Reisenden verschul- deten Umständen kann der Veranstalter Ersatz angemessener und tatsächlich entstandener Aufwendungen verlangen. 5d) Der Veranstalter hat dem Reisenden gegenüber rechtzeitig vor Reisebeginn die notwendigen Reiseunterlagen zu übermitteln und über nach Vertragsschluss eingetretene Änderungen zu unterrichten (s.Nr.6/7). 5e) Preis- und Leistungsänderungen nach Vertragsschluss sind unter Nr.6/7 geregelt. 5f)Bei Buchungen über Reisebüros ist zu beachten, dass Reisebüros nicht bevollmächtigt sind, vom Inhalt des Vertrages einschließlich der Reisebedingungen abweichende Zusicherungen zu geben oder ergänzende Vereinbarungen zu treffen.

6. Unerhebliche und erhebliche Leistungsänderungen

6a) Unerhebliche Änderungen der Reiseleistungen durch den Veranstalter sind einseitig zulässig, aber nur wirksam, wenn sie der Veranstalter gegenüber dem Reisenden z. B. telefonisch, durch E-Mail oder in Papierform klar, verständlich und in hervorgehobener Weise vor Reisebeginn erklärt. Die Rechte des Reisenden bei Reisemängeln bleiben hiervon unberührt. 6b) Erhebliche Vertragsänderungen sind nicht einseitig und nur unter den konkreten Voraussetzungen des § 651g BGB vor Reisebeginn zulässig, über die der Veranstalter ausdrücklich z. B. telefonisch, durch E-Mail oder in Papierform zu unterrichten hat. Der Reisende kann zurücktreten oder die angebotene Vertrags- änderung bzw. Ersatzreise innerhalb der Annahmefrist des Veran- stalters annehmen. Ohne fristgemäße Erklärung des Reisenden gilt das Angebot des Veranstalters als angenommen. Im Übrigen ist § 651g Abs. 3 BGB anzuwenden. 6c) Wird die erhebliche Änderung oder die Ersatzreise angenommen, so hat der Reisende Anspruch auf Minderung (§ 651m Abs. 1 BGB), wenn die Ersatzreise nicht mindestens gleichwertig ist. Ergeben sich durch die Änderung für den Veranstalter geringere Kosten, so sind dem Reisenden die geringeren Kosten zu erstatten (§ 651m Abs. 2 BGB).

7. Preiserhöhung vor Reisebeginn

BR verzichtet auf die gesetzlich erlaubte einseitige Erhöhung des Reisepreises.

8. Vertragsübertragung - Ersatzreisende

8a)Der Reisende kann innerhalb einer angemessenen Frist, in jedem Fall bei Zugang nicht später als sieben Tage vor Reisebeginn in Papierform oder durch E-Mail erklären, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Pauschalreisevertrag eintritt. 8b) Der Veranstalter kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser die vertraglichen Reiseerfordernisse nicht erfüllt. 8c) Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, haften er u. der Reisende dem Veranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten. Der Reiseveranstalter darf eine Erstattung von Mehrkosten nur fordern, wenn und soweit diese angemessen und ihm tatsächlich entstanden sind. 8d) Der Veranstalter hat dem Reisenden nachzuweisen, in welcher Höhe durch den Eintritt des Dritten Mehrkosten entstanden sind.

9.  Rücktritt des Reisenden vor Reisebeginn- Nichtantritt der Reise

9a) Vor Reisebeginn kann der Reisende jederzeit vom Vertrag zurücktreten. Der Rücktritt soll schriftlich (E-Mail/Brief) gegen- über dem Veranstalter erfolgen. Maßgeblich ist der Zugang des Rücktritts bei dem Veranstalter. Am Tag der Anreise ist ein Rücktritt darüber hinaus zwingend telefonisch an die angegebene Notrufnummer des Veranstalters zu melden. 9b) Tritt der Reisende vom Vertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, verliert der Reiseveranstalter den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis. Der Reiseveranstalter kann jedoch eine angemessene Entschädigung nach Nr. 9c) verlangen.

9c) BR Entschädigungspauschalen bis 42 Tage vor Reisebeginn 20%;
42. bis 29.Tag vor Reisebeginn 30%
29.Tag bis 15.Tag vor Reise- beginn 60%
14.Tag bis 8.Tag vor Reisebeginn 75%
7.Tag bis 3.Tag vor Reisebeginn 85%
2.Tag bis 1.Tag vor Reisebeginn 90%
bei Nichtantritt der Reise 95%
Tagesfahrten (Tagesfahrten bis 500 EUR unterliegen nicht dem Pauschalreiserecht) Bei Stornierungen oder Umbuchung bis 1 Tag vor Abfahrt werden 15,- € Bearbeitungsgebühr berechnet. Bei „No-Show“: 100 % 9d) Dem Reisenden wird der Nachweis gestattet, dass der An- spruch auf Entschädigung nicht entstanden oder die Entschädigung wesentlich niedriger als die angeführte Pauschale sei. Wir empfehlen deshalb den Abschluss eines umfassenden Reiseversicherungs-Pakets, insbesondere inklusiv einer (auch jeweils separat zu buchenden) Reiserücktrittskostenversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit und einer Reisegepäckversicherung.  9e) Nach dem Rücktritt des Reisenden ist der Veranstalter zur Rückerstattung des evtl. bereits gezahlten Reisegeldes verpflichtet.

10. Umbuchungen/Änderungen

10a) Grundsätzlich besteht nach Vertragsschluss kein Anspruch des Reisenden auf Änderungen des Vertrags. Der Veranstalter kann jedoch, soweit für ihn möglich, zulässig und zumutbar, Wünsche des Reisenden berücksichtigen. 10b) Verlangt der Reisende nach Vertragsschluss Änderungen oder Umbuchungen bis zum Beginn der Stornostaffel (siehe 9C - BR Entschädigungspauschalen), so kann der Veranstalter bei Umbuchungen etc. ein Bearbeitungsentgelt i.H.v. 20,-€ pro Reisenden verlangen. 10c) Umbuchungswünsche des Kunden, die nach Ablauf der Stornofristen (Nr. 9c) erfolgen, können, sofern ihre Ausführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Pauschalreisevertrag zu den Bedingungen laut (Nr.9c Stornostaffeln) und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden.

11. Reiseabbruch

Wird die Reise nach Reisebeginn infolge eines Umstandes abgebrochen oder wird eine Leistung aus einem Grund nicht in Anspruch genommen, der in der Sphäre des Reisenden liegt (z. B. Krankheit), so hat der Veranstalter bei den Leistungsträgern die Erstattung ersparter Aufwendungen sowie erzielter Erlöse für die nicht in Anspruch genommenen Leistungen zu erreichen, sofern es sich nicht um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder gesetzliche oder behördliche Bestimmungen dem entgegenstehen.

12. Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl

12a) Der Veranstalter kann vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten, wenn sich für die Pauschalreise weniger Personen als die im Vertrag angegebene Mindestteilnehmerzahl angemeldet haben. 12b) Ist die Mindestteilnehmerzahl nach Nr.12a) nicht erreicht, hat der Veranstalter den Rücktritt innerhalb der im Vertrag bestimmten Frist zu erklären, jedoch spätestens 2 Wochen vor Reisebeginn. Bei Tagesfahrten bis spät. 3 Tage vor Abfahrt. 12c) Durch den Rücktritt nach Nr.12a) verliert der Veranstalter den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis, ist zur Rückerstattung des evtl. bereits gezahlten Reisepreises verpflichtet und hat insofern unverzüglich, auf jeden Fall aber innerhalb von 14 Tagen nach dem Rücktritt, die Rückerstattung zu leisten.

13.  Kündigung bei schwerer Störung durch den Reisenden - Mitwirkungspflicht

13a) Der Veranstalter kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Reisende trotz Abmahnung erheblich weiter stört, so dass seine weitere Teilnahme für den Veranstalter und/oder die Mitreisenden nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt entsprechend auch, wenn der Reisende sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. Dem Veranstalter steht in diesem Fall der Reisepreis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung(en) ergeben. Scha- densersatzansprüche des Veranstalters bleiben insofern unberührt. 13b) Der Reisende soll die ihm zumutbaren Schritte (z.B.: Information an den Veranstalter) unternehmen, um drohende ungewöhnlich hohe Schäden abzuwenden oder möglichst gering zu halten.

14. Rücktritt des Veranstalters bei unvermeidbaren, außer- gewöhnlichen Umständen

14a) Der Veranstalter kann vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten, wenn er aufgrund unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände an der Erfüllung des Vertrags gehindert ist u. er den Rücktritt unverzüglich nach Kenntnis vom Rücktrittsgrund erklärt. 14b) Durch den Rücktritt nach Nr.14a) verliert der Veranstalter den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis, ist zur Rückerstattung des Reisepreises verpflichtet und hat insofern unverzüglich, auf jeden Fall aber innerhalb von 14 Tagen nach dem Rücktritt, die Rückerstattung zu leisten.

15. Pflichten des Reisenden

15a) Mängelanzeige durch den Reisenden Der Reisende hat dem Veranstalter einen Reisemangel unverzüg- lich anzuzeigen. Wenn der Veranstalter wegen der schuldhaften Unterlassung der Anzeige durch den Reisenden nicht Abhilfe schaf- fen konnte, kann der Reisende keine Minderung nach § 651m BGB oder Schadensersatz nach § 651n BGB verlangen. 15b) Adressat der Mängelanzeige Reisemängel sind während der Reise direkt beim Veranstalter un- ter der in der Reisebestätigung aufgeführten Kontaktstelle (Nicht Busfahrer, Hotel o.ä.) anzuzeigen. 15c) Abhilfeverlangen und Selbstabhilfe Der Reisende kann Abhilfe verlangen. Der Veranstalter hat darauf den Reisemangel zu beseitigen. Im Übrigen gilt Nr. 15b). Wenn der Veranstalter nicht innerhalb der vom Reisenden gesetzten angemessenen Frist abhilft, kann der Reisende selbst Abhilfe schaffen u. Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen. Wird die Abhilfe verweigert oder ist sie sofort notwendig, bedarf es keiner Frist. Der Veranstalter kann die Abhilfe nur verweigern, wenn sie unmöglich ist oder unter Berücksichtigung des Ausmaßes des Reisemangels und des Werts der betroffenen Reiseleistung mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden ist. In diesen Fällen gilt § 651k Abs. 3 bis Abs. 5 BGB. Der Veranstalter ist verpflichtet, den Reisenden über Ersatzleistungen, Rückbeförderung etc. u. Folgen konkret zu informieren und seine Beistandspflichten zu erfüllen (siehe § 651q BGB). 15d) Minderung  Für die Dauer des Reisemangels mindert sich nach § 651m BGB der Reisepreis. Auf Nr. 15a) (Mängelanzeige) wird ausdrücklich verwiesen. 15e) Kündigung Wird die Pauschalreise durch den Reisemangel erheblich beein- trächtigt, kann der Reisende den Vertrag nach Ablauf einer von ihm zu setzenden angemessenen Frist kündigen. Verweigert der Veranstalter die Abhilfe oder ist sie sofort notwendig, kann der Reisende ohne Fristsetzung kündigen. Die Folgen der Kündigung ergeben sich aus § 651l Abs. 2 und Abs. 3 BGB. 15f) Schadensersatz Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz nach § 651n BGB verlangen. Bei Schadensersatz- pflicht hat der Veranstalter den Schadensersatz unverzüglich zu leisten.

16. Haftungsbeschränkung

16a) Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder soweit der Veranstal- ter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. 16b) Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf diesen beruhende gesetzliche Bestimmungen, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann, so kann sich der Veranstalter gegenüber dem Reisenden auf diese Übereinkommen und die darauf beruhenden gesetzlichen Bestimmungen berufen.

17. Unwirksamkeit

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge.

18. Verjährung - Geltendmachung

18a) Die Ansprüche nach § 651i Abs. 3 Nr. 2., 4. bis 7. BGB sind gegenüber dem Veranstalter oder dem Reisevermittler, der die Buchung vorgenommen hat, geltend zu machen. 18b) Die Ansprüche des Reisenden - ausgenommen Körperschäden - nach § 651i Abs. 3 BGB verjähren in zwei Jahren. Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Tage, an dem die Pauschalreise dem Vertrag nach enden sollte.

19. Datenschutz

Die gespeicherten persönlichen Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Die Erhebung, Verarbeitung u. Nutzung der personenbezogenen Daten erfolgt unter Beachtung des Bundes- datenschutzgesetzes (BDSG) sowie des Teledienstdatenschutzge- setzes (TDDSG). Dem Kunden ist bekannt und er willigt darin ein, dass die zur Abwicklung des Vertragsverhältnisses erforderlichen Daten vom Reiseveranstalter auf Datenträgern gespeichert und im Rahmen der Bestellabwicklung an verbundene Unternehmen wei- tergegeben werden. Der Kunde stimmt der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung seiner personenbezogenen Daten ausdrücklich zu.

20.  Verbraucherstreitbeilegung ,Online- Streitbeilegungs- plattform, Rechtswahl, Gerichtsstand

20a) Blanke Reisen e.K. & Kreuzfahrtbüro nimmt nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil. 20b) Online-Streitbeilegungsplattform: Die Europäische Kommis- sion stellt unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ eine Platt- form zur Online-Beilegung verbraucherrechtlicher Streitigkeiten für Vertragsabschlüsse über die Internetseite des Veranstalters oder mittels E-Mail bereit. 20c) Die Anwendbarkeit deutschen Rechts wird unter Ausschluss anderer nationaler Landesgesetze vereinbart. Der Reisende kann den Reiseveranstalter nur an dessen Sitz verklagen. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden oder Vertragspart- ner/Leistungsträgers, die ihren Wohnsitz bzw. gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben oder dieser zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt sein sollte, ist der Sitz des Reiseve- ranstalter maßgebend. Reiseveranstalter: Blanke Reisen e.K. & Kreuzfahrtbüro, Jürgen Blanke Van-Melle-Str. 1, 32760 Detmold Amtsgericht Handelsregister Lemgo HRA 2950 Kontaktadresse für Beistand und Mängelanzeige: Blanke Reisen e.K. & Kreuzfahrtbüro, Jürgen Blanke Van-Melle-Str. 1, 32760 Detmold Postfach 7007, 32734 Detmold, Tel.: (+49) 05231 – 96 11 777 oder 0173 2703785 Mail: reisebuero@blanke-reisen.de Kundengeldabsicherer: tourVERS Touristik-Versicherungs-Service GmbH Borsteler Chaussee 51, 22453 Hamburg Tel.: (+49) 040-244288-0 Stand dieser Fassung: Dezember 2018